Sitze in Thames in Geckos Cafe, trinke einen Flat White und habe kolo Internet. Es gibt sie also noch, die DLINKs dieser Erde - ohne Verschlüsselung. DAU sei Dank kann ich also gemütlich abhängen und surfen.
Heute abend treffe ich mich dann mit den Johns (Matthias). Thames ist ein nettes Städtchen am Fluss Waiho, früher Thames River. Etwas verschlafen, aber viele Geschäfte und Cafes. Hier könnte man es aushalten. Klima: bewölkt, etwas Sonne, warm - Winter?
Goodbye Deutschland - Kia Ora Aotearoa - Hier findet Ihr unsere Erfahrungen und Eindrücke über das weit entfernte Land. Das Land am anderen Ende - unsere zukünftige Heimat.
Freitag, 6. Mai 2011
Donnerstag, 5. Mai 2011
Von Whangarai nach Auckland
Wache recht früh auf - es ist noch dunkel... doch zu wenig Lion Red getrunken... langsam geht die Sonne über dem stürmischen Meer auf, in der Nacht hat es wohl draußen Gewitter gegeben, man hatte das Wetterleuchten gesehen.Weiter geht es mit einem Abstecher nach Mangawhai Heads - der Surfer von Piha hatte mir das empfohlen, schöne Cafes und so. Nur, ich finde keine Cafes, nur ausgestorbene Wochenendhäuser (Bachs), Null Flair - komisch... wo da die Cafes sein sollen...
Schnell weiter, nächstes Ziel: Cafe Esquire in der Westfield Mall in Albany (dort ist Internet kolo, wenn man einen Cafe bestellt). Fahre zuerst zum Albany Mega Center: dort hat es eine Halle komplett abgedeckt, die Stahlträger sind verbogen... shocking. Auf dem Parkplatz sind Blumen zum Gedenken an das Opfer, ein Familienvater, der samt seinem Büro einfach in die Luft gesaugt wurde. Das Westfiled liegt gegenüber, dort stehen auch zwei Autokräne, das ist also die Mall, die auch vom Tornado gestreift wurde... Volltreffer: das Cafe ist in der abgesperrten Ecke, überall Handwerker, der Parkplatz zum Teil nur für den Lieferservice frei - eines muss man sagen: Respekt wie schnell das geht! 70% der Mall sind aber offen und es ist viel Betrieb. Beim Inder was Essen, danach in ein anderes Cafe, Flat White geordered, Notebook anwerfen: boah... 20 Access Points, alles zugemüllt... Melde mich bei Tomizone an, 1 Stunde für 3$, das ist OK. Kann mal wieder den Blog pflegen und Skype kurz mit Martin in Wellington. Die Sonne brennt noch immer, kurz vor Sonnenuntergang - weiter geht's, Ziel: Motorcamp in Northshore. Sehe schon den Fernsehturm von Auckland. Navi sein Dank, finde ich schliesslich den gut versteckten Entry. Zum Abendessen gibt's Kumara mit Chillisugo, mann die stopfen... und natürlich NZ Red Wine aus der Hawkes Bay.
Apropo Navi: großes Lob an Nokia! OVI Karten sind wirklich gut und für UME. Also wer sich ein Navi kaufen möchte, überlegt äuch das. Kauft lieber ein Nokia z.B. 5230, für schlappe €110.- und fertig. Karten immer aktuell! Und dazu noch witzige Sprachansagen (Keep straight and chill, Dude). Einfach runterladen was man braucht (P.S. nein ich bekomme keine Provision).
Mittwoch, 4. Mai 2011
Kauri Museum - Whangarei
Wieder weckt mich die Sonne, im Radio wird über einen Mini-Tornado berichtet, der gestern gegen 15:00 Ortzeit über die Einkaufsecke von Albany (Auckland) gezogen ist - ein Toter... hier hat man davon nichts gemerkt, nur kurze Schauer.
Ab ins Kauri Museum - die nette Dame am Eingang dückt mir einen Plan in die Hand, damit auch nichts übersehe. Das Museum zeigt die Geschichte des Kauri Einschlags oder anders gesagt "Abholzung" - es gibt leider nicht mehr viele Kauri Bäume, die inzwischen unter strengstem Naturschutz stehen. Auch wichtig ist und war das Kauri Gum, also das ausgehärtete Harz der Kauribäume (wie Bernstein), das sich oft über tausende von Jahren im Boden gesammelt hatte und regelrecht abgebaut wurde. Das Museum ist erstaunlich groß und wirklich beeindruckend - tolle Exponate und Sammlungen.
Weiter ging es Richtung Whangarei. Plötzlich ändern sich das Bild, die Häuser werden tidier, die Straßen besser... noch 10 km bis Whangarei. Der Verkehr nimmt zu, ein Round About nach dem anderen - ich wollte zum Hafen runter und dort Parken, ist aber gar nicht so einfach, Whangarei ist schon eine kleine Stadt. Unglaublich schön gelegen, umrahmt von kleinen Hügeln, am Fluss. Ich fahr zu Park'n Save rein, dem NZ Aldi. Muss eh noch was einkaufen. Das ist schon witzig, Aldi ist ein Scheiß dagegen, sieht innen eher wie die Metro aus - 6m hohe Regale, Paletten - es wird einfach nur die unterste Palette geöffnet, wenn die leer ist kommt einer mit nem Stapler und holt von oben wieder eine Palette runter. Die Preise sind wirklich deutlich unter den klassischen Supermarkets (z.T. 50% günstiger!). Lasse den Camper stehen und gehe Richtung Hafen - schön angelegtes "Bassin" - mit Cafes und Uhrenmuseum. Danach suche ich die Fussgängerzone... ja, das gibt's auch! Endlich ein bisschen Flair. Small Talk mit einem Kerl von Greenpeace, der dort rumsteht und Leute werben möchte - in NZ immer noch schwierig, es gibt 2 Meinungen und die sind ziemlich festgefahren...
Leider ist es schon wieder später Nachmittag, da es um 6 dunkel wird, sollte ich zu meinem Schlafplatz fahren - dem DOC Camp Uretiti, ca. 30 min südlich von Whangarei. Am Camp Eingang sitzt doch tatsächlich jemand! 8$ + 2$ für das Waste Bag kostet die Nacht. Schöner Platz dirkt am Meer, nur eine Düne dazwischen, was auch gut ist.. das Meer ist ja soooo laut! Was für ein Strand... incredible awesome!
Ab ins Kauri Museum - die nette Dame am Eingang dückt mir einen Plan in die Hand, damit auch nichts übersehe. Das Museum zeigt die Geschichte des Kauri Einschlags oder anders gesagt "Abholzung" - es gibt leider nicht mehr viele Kauri Bäume, die inzwischen unter strengstem Naturschutz stehen. Auch wichtig ist und war das Kauri Gum, also das ausgehärtete Harz der Kauribäume (wie Bernstein), das sich oft über tausende von Jahren im Boden gesammelt hatte und regelrecht abgebaut wurde. Das Museum ist erstaunlich groß und wirklich beeindruckend - tolle Exponate und Sammlungen.
Weiter ging es Richtung Whangarei. Plötzlich ändern sich das Bild, die Häuser werden tidier, die Straßen besser... noch 10 km bis Whangarei. Der Verkehr nimmt zu, ein Round About nach dem anderen - ich wollte zum Hafen runter und dort Parken, ist aber gar nicht so einfach, Whangarei ist schon eine kleine Stadt. Unglaublich schön gelegen, umrahmt von kleinen Hügeln, am Fluss. Ich fahr zu Park'n Save rein, dem NZ Aldi. Muss eh noch was einkaufen. Das ist schon witzig, Aldi ist ein Scheiß dagegen, sieht innen eher wie die Metro aus - 6m hohe Regale, Paletten - es wird einfach nur die unterste Palette geöffnet, wenn die leer ist kommt einer mit nem Stapler und holt von oben wieder eine Palette runter. Die Preise sind wirklich deutlich unter den klassischen Supermarkets (z.T. 50% günstiger!). Lasse den Camper stehen und gehe Richtung Hafen - schön angelegtes "Bassin" - mit Cafes und Uhrenmuseum. Danach suche ich die Fussgängerzone... ja, das gibt's auch! Endlich ein bisschen Flair. Small Talk mit einem Kerl von Greenpeace, der dort rumsteht und Leute werben möchte - in NZ immer noch schwierig, es gibt 2 Meinungen und die sind ziemlich festgefahren...Leider ist es schon wieder später Nachmittag, da es um 6 dunkel wird, sollte ich zu meinem Schlafplatz fahren - dem DOC Camp Uretiti, ca. 30 min südlich von Whangarei. Am Camp Eingang sitzt doch tatsächlich jemand! 8$ + 2$ für das Waste Bag kostet die Nacht. Schöner Platz dirkt am Meer, nur eine Düne dazwischen, was auch gut ist.. das Meer ist ja soooo laut! Was für ein Strand... incredible awesome!
Dienstag, 3. Mai 2011
Von Piha nach Matakohe
Die Sonne weckt mich, blauer Himmel - also raus und joggen am Strand. Es sind wieder einiger Surfer draussen, super Wellen.
Weiter geht es Richtung Matakohe, dort ist das Kaurimuseum. Unterwegs mache ich einen Abstecher in ein Thermalbad und relaxe mal kurz in 39°C heissem Wasser. Weiter an der Westcoast bis nach Matakohe, hinter dem Museum liegt ein Camping Platz, dort habe ich eingecheckt. Möchte mich per WLAN ins Internet verbinden, soll auf dem Platz vefügbar sein, tut aber nett... es stellt sich raus, dass zwar eine Antenne auf den Dach des Hauptgebäude ist, aber selbst direkt vor dem Haus ist der Empfang misserabel, heisst am Stellplatz no chance. OK also wieder mal offline.
Weiter geht es Richtung Matakohe, dort ist das Kaurimuseum. Unterwegs mache ich einen Abstecher in ein Thermalbad und relaxe mal kurz in 39°C heissem Wasser. Weiter an der Westcoast bis nach Matakohe, hinter dem Museum liegt ein Camping Platz, dort habe ich eingecheckt. Möchte mich per WLAN ins Internet verbinden, soll auf dem Platz vefügbar sein, tut aber nett... es stellt sich raus, dass zwar eine Antenne auf den Dach des Hauptgebäude ist, aber selbst direkt vor dem Haus ist der Empfang misserabel, heisst am Stellplatz no chance. OK also wieder mal offline.
Montag, 2. Mai 2011
Linkverkehr und "Regen"wald

Heute ist die Camperübergabe, ich werde abgeholt und zum Stützpunkt gefahren. Kurze Einweisung und los geht es, zuerst zum Supermarkt, damit die Vorräte aufgefüllt werden. Als erstes Ziel habe ich Piha ins Auge gefasst. Der Linksverkehr ist schon gewöhnungsbedürftig, speziell beim Abbiegen muss man aufpassen, wo man sich einordnet. Piha liegt an der Westküste, laut Wetterbericht ist für Osten starker Regen angesagt, also ist Westen besser... Es regnet nun wieder und ziemlich heftig, die Straße nach Piha ist eng und kurvig, aber der Ort genial. Super Strand, tollen Wellen. Für die Nacht einfach am Strand auf den Parkplatz gestellt. Da standen noch mehr Camper, alles Surfer. Ich hatte wenigstens mein Pacific Surfer T-Shirt an, Mist das ist ja die Tasman Sea..
Sonntag, 1. Mai 2011
Endlich in Auckland
Im Morgengrauen kommt Syndney in Sicht. Nach einer langen Nacht - 14 Stunden Flug - man befindet sich in einem quasi zeitlosen Zustand, schlafen geht auch nicht wirklich - eher einer Art Sitzmediation. Dafür gibt es auch die passende Musik, die man sich am besten leise per Kopfhörer zuführt.
Biomedical Control heisst das Zauberwort: do you have any food with you? Ähhhh - Gummibärchen, was heisst das auf Englisch? Und "pumpkin seed oil"... Man sollte alles angeben, und wenn es nur ein TikTak ist... OK kein Problem meint die Dame am Schalter. Glück gehabt.
Hunger sagt mein Unterteil - keine 300 m vom B&B ist eine Tanke mit "Country Chicken & Pizza", eine der unzähligen Franchise Systeme in NZ. Es gibt Fish&Chips... wähle aber lieber eine Hot&Spicy Pizza, regular size - das sollte reichen. Gucke dann etwas komisch als ich sehe welche Format das Schächtelchen hat. OK - das wäre dann eher eine Kinderpizza. Aber eigentlich wusste ich es ja... geschmeckt hat sie aber und auch spicy.
Sydney wirkt schon sehr relaxed... und es gibt Flat White. Habe 1 Stunde Aufenthalt, d.h. raus aus dem Flieger und wieder rein in den selben Flieger - selber Sitzplatz.
Nach Auckland sind es noch knapp 3 Stunden Flugzeit - Wetter: naja - windig und regnerisch. Selbst der A380 wird beim Anflug ganz schön durchgeschüttelt. Endlich: Ground NZ.
Gleich am Ausgang ist ein Vodafone Shop, es gibt genau 2 Prepaid Optionen, das Mädel möchte mir natürlich die SUPA Variante verkaufen (heisst echt so!!) - heee: für 2$ 60 min Telefonieren - is doch SUPA... aber: ich zahle auch 2$ für 20 sec... also Standardprepaid. Reinstecken, 777 wählen, eine SIM bestimmen: fertig. Das ging aber mal einfach.
Jetzt noch schnell zum nächten "normalen" Tel und die Free-Phone Nummer von Laurel wählen - "Hello?". Schon 15 min später werde ich von der Tochter im Reiskocher Busle abgeholt.Alle super nett und schöne, saubere Unterkunft. Kaum was los hier. Jetzt merke ich, dass nix mehr geht. Schnell unter die Dusche und ab ins Bett für 1 Stunde.
Es ist 17:00 local time: Schon besser, jetzt will ich doch mal sehen wo ich eigentlich bin, also raus und mal die Straßen checken. Naja, nicht gerade die Topgegend, eben Flughafen Nähe und sehr hoher Migrationsanteil (Philippinos). Sieht ein wenig aus wie in Indien... hihi. Keiner unterwegs.. keiner läuft... ausser einem komischen Touri...
Hunger sagt mein Unterteil - keine 300 m vom B&B ist eine Tanke mit "Country Chicken & Pizza", eine der unzähligen Franchise Systeme in NZ. Es gibt Fish&Chips... wähle aber lieber eine Hot&Spicy Pizza, regular size - das sollte reichen. Gucke dann etwas komisch als ich sehe welche Format das Schächtelchen hat. OK - das wäre dann eher eine Kinderpizza. Aber eigentlich wusste ich es ja... geschmeckt hat sie aber und auch spicy.Während ich das schreibe regnet es heftig und die Hitachi Wärmepumpe (also eine umgedrehte Klimaanlage) sorgt für eine T-Shirt Temperatur im Aufenthaltsraum.
Zwischenstation Dubai
Es ist noch früh am Morgen als ich in Dubai lande - aber dort ist der Flughafen voll mir Leuten! Was für ein Gewussel...
und Schlange beim auf's Klo gehen. Ich habe knapp 4 Stunden Zeit zum Abhängen. Pünktlich geht es weiter auf die lange Strecke nach Sydney. Boarden in den Airbus A380 - über 3 Brücken wird der Flieger bedient! Business Class darf oben sitzen... wie früher auf dem Schiff. Das Flugzeug ist voll, zumindest in der Holzklasse hat es nur noch 3 freie Plätze.
und Schlange beim auf's Klo gehen. Ich habe knapp 4 Stunden Zeit zum Abhängen. Pünktlich geht es weiter auf die lange Strecke nach Sydney. Boarden in den Airbus A380 - über 3 Brücken wird der Flieger bedient! Business Class darf oben sitzen... wie früher auf dem Schiff. Das Flugzeug ist voll, zumindest in der Holzklasse hat es nur noch 3 freie Plätze.
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